mypacing hilft dir, deine Belastung zu verstehen und Crashs (PEM) vorzubeugen. Es zeigt in einfacher Sprache, wie viel deines Tages über deiner persönlichen Belastungsgrenze lag — und hilft dir, Muster vor einem Crash zu erkennen. Ein Werkzeug zur Selbstbeobachtung, keine Diagnose.
Menschen mit Long COVID, ME/CFS und POTS kennen den Push-Crash-Kreislauf. Fast jede App will dich zu mehr motivieren — für diese Erkrankungen ist das genau falsch. mypacing macht das Gegenteil: Es hilft dir, unter deiner Belastungsgrenze zu bleiben, den längsten Block darüber zu verkürzen und zu erkennen, wenn sich zu viel anhäuft. Es sagt nichts vorher und stellt nichts fest — es zeigt dir deine eigenen Muster.
Lade den Export deiner Uhr hoch (Garmin, Apple Health, Fitbit, Oura u. a.) — oder trag einfach täglich dein Befinden ein. Ganz ohne Wearable geht es auch. Deine Rohdatei wird im Browser verarbeitet und verlässt dein Gerät nicht.
Zur Export-Anleitung →Wie viel deines Tages lag über deiner Grenze? Wie lang am Stück? Wie reagieren Ruhepuls und HRV? Ein Ein-Klick-Symptomtagebuch lernt mit der Zeit dein persönliches Vorboten-Muster — eine Aussage pro Tag, ruhig und verständlich.
App ansehen →Ein ruhiger Hinweis, wenn sich Belastung über Tage anhäuft (kein Alarm, keine Vorhersage) — plus ein Stehtest fürs POTS-Thema und ein Arztbericht, den nur du erzeugst.
Häufige Fragen →mypacing erfindet keine Werte — es stützt sich auf anerkannte Empfehlungen und ist ehrlich bei dem, was Daten (noch) nicht können.
Bei ME/CFS und Long COVID liegt die Belastungsgrenze niedrig — zu viel Zeit darüber löst verzögert Verschlechterungen (PEM) aus. Richtwert: Ruhepuls + 15, darüber möglichst nicht länger als zwei Minuten. Ansteigende Trainingspläne (GET) werden von den Leitlinien ausdrücklich nicht empfohlen.
Einen Crash am Vortag zuverlässig vorherzusagen, geben die Daten nicht her — das sagen wir ehrlich. Belastbar ist das Anhäufungs-Muster: Ruhepuls und HRV reagieren verzögert (PEM 24–72 h). Dein eigenes Symptomtagebuch macht daraus mit der Zeit ein persönliches Vorboten-Muster.
Orthostatische Intoleranz (POTS) begleitet die Erkrankungen häufig. Aus Ganztagsdaten lässt sie sich nicht ablesen — deshalb gibt es ein geführtes Stehtest-Modul (NASA-Lean-Test): 10 Minuten, Puls je Minute, als teilbarer Befund fürs Arztgespräch.
Hast du ein Wearable, führt mypacing die Formate verschiedener Hersteller zusammen. Hast du keins, reichen dein Befinden und der Stehtest. Beides ist freiwillig.
Apple Health und Health Connect bündeln zusätzlich Samsung, COROS, Huawei, Amazfit u. v. m. — ein Export, viele Geräte.
Gesundheitsdaten sind nach DSGVO besonders sensibel (Art. 9). mypacing verarbeitet sie nur mit deiner ausdrücklichen, freiwilligen Einwilligung — verschlüsselt, pseudonym und zweckgebunden. Nutzerübergreifende Auswertungen nur anonym und aggregiert.
Du entscheidest, was gespeichert wird, und kannst alles mit einem Klick wieder löschen. Rohdateien werden nach der Auswertung nicht aufbewahrt.
mypacing ist ein privates Herzensprojekt, dauerhaft kostenlos und finanziert sich höchstens über freiwillige Spenden. Deine Gesundheitsdaten werden nie verkauft und nicht für Werbung genutzt.
Der Arztbericht entsteht erst, wenn du ihn erzeugst. Kein automatisches Weiterreichen an Dritte.
Fang klein an — trag heute dein Befinden ein oder lade deine Daten hoch. Kostenlos, freiwillig, jederzeit widerrufbar. Wer mag, unterstützt das Projekt freiwillig per Spende.
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